Meine Sommerpläne zwingen mich, in zwei Monaten mindestens 7000 km zurückzulegen (laut Google Maps): Nijmegen-Bratislava, Bratislava-Nijmegen, Nijmegen-Asturien, Asturien-Berlin, Berlin-Nijmegen.
Davon werde ich Berlin-Nijmegen mit dem Zug fahren (obwohl Fliegen ungefähr genauso viel kosten würde), Nijmegen-Asturien hoffentlich mit dem Auto und den Rest fliegen. Wirklich, ich hab’s versucht. Habe mich Stunden mit Webseiten von Bus- und Zugunternehmen rumgeschlagen, die alle vor Flashspielzeug strotzten und nicht funktionierten (laut alsa.es gibt es Barcelona nicht…), jedenfalls nicht mit meinen Internetkapazitäten. Fliegen dagegen ist schnell und unkompliziert gebucht, kostet viel weniger und dauert kürzer. Wenn die Auswahl nicht einmal „schnell ODER billig“ ist, sondern „schnell und billig oder teuer und langsam“, wen wundert’s dass selbst Ökohippies wie ich sich das Fliegen nicht mehr verkneifen? Irgendwo stimmt da was nicht…
Update: Meine Flüge dieses Sommers verursachen laut atmosfair.de 1110kg CO2-Emissionen. Das sind 11 Jahre Kühlschrankbetrieb oder mehr als ein halbes Jahr Autofahren. Oder auch mehr als ein Drittel des „klimaverträglichen Jahresbudgets“ an CO2 pro Nase und Jahr. Uff.
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