when you wake up it’s a new morning


dies und das und Nijmegen-Tips
5. März 2009, 12:08
Gespeichert unter: Leben

Manchmal verirrt sich doch der ein oder andere auf diesen Blog – und ich weiß immer noch nicht, was ich damit eigentlich will. Habe mich weder für eine Sprache (wie könnte ich?)  noch für ein Thema entschieden. Hm. Advice welcome.

Zu einem Genderpost bin ich immer noch nicht gekommen. Irgendwann…

Ich sitze in meinem Wohnheimzimmer, inmitten von allem möglichen Zeugs, ich komme nicht zum Aufräumen. Außerdem wird der Gang renoviert, das heißt einen Monat Staubchaos  und anschließend aus Brandschutzgründen absolutes Posterverbot. Schluchz. Ich werde mir vorkommen wie im Krankenhaus mit so leeren Türen.

Aber eigentlich bin ich sowieso nicht viel zuhause. Studium, diverse Aktionen und die Zeit dazwischen wird in der Uni oder in der Stadt überbrückt, weil es zum Wohnheim so weit ist und die Unicomputer schneller sind als meiner…

Ich lerne mehr Menschen kennen, breite mein „Netzwerk“ aus, auch wenn das so schrecklich nach Karrieretip klingt. Keine Sorge, es sind alles arme Weltverbesserer, die mir bestimmt nicht zu einem Spießerjob verhelfen. ;) Die Kneipentauglichkeit meines Niederländisch hat sich verbessert, glaube ich. Gestern (bzw. heute) konnte ich jedenfalls nach dem UMP-pubquiz noch bis nachts um 2 relativ problemlos Gespräche führen, trotz Hintergrundgeräuschen. Yay.

Übrigens bei der Gelegenheit eine schöne neue Kneipe entdeckt: Café Allicht, Hertogstraat 47, gemütliche Hippiekneipe mit lokalem Biobier und originellem Besitzer. Bierliebhabern sei das Samson empfohlen, gemütlich und immer voll. Nur keinen Espresso Macchiato bestellen, der kommt in Fingerhüten, wie S. letztes Wochenende enttäuscht feststellte. Auch toll und daher leider oft voll, vor allem am Wochenende, ist De Blauwe Hand: Eng, holzig-kerzig-gemütlich und einer der wenigen Orte, an denen man wirklich noch TEE bekommt, wenn man Tee bestellt und keine Pickwick-Auswahl. Und wo ich gerade bei Empfehlungen bin: De Notenkraker, ein Stand am Markt, bei dem es Nüsse und Trockenfrüchte in allen Varianten und relativ günstig gibt. Und gleich daneben ein Stand mit mediterranen Dips, Aufstrichen und ähnlichem. O-b-e-r-l-e-c-k-e-r. Vorbeigehen lohnt sich schon wegen der Probiertischchen.

Also, sollte irgendjemand sich zuuufällig erst auf diesen Blog und dann nach Nijmegen verirren… ;)

Ich bin müde und werde mal lieber nicht weiter ins Blaue schreiben. Morgen  23 Uhr Party für Amnesty im Dollars!

Zum Schluss noch Zitate vom heutigen Loesje-Schreibabend:

„Ich mach mal so’n Kartoffelspruch!“

„Wenn ich Heimweh nach Berlin habe, geh ich beim Türken einkaufen.“

Und die ultimative Zusammenfassung:  „Entweder du hast den Virus oder nicht.“ … „Denn DU bist Loesje!“


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