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Wie das so ist, wenn viel los ist, ist keine Zeit zum Bloggen, und wenn Zeit zum Bloggen ist, hat man nichts zu erzählen!
Diese Woche war unglaublich voll.
- Loesje-Schreibabend
- Valentins-Promo und Dateabend UMP
- Collecteweek Amnesty
- Roze Week
- morgen Party for Peace in Wageningen
Und natürlich Studium, nebenbei.
Loejse war wieder sehr lustig (habe keine Lust zu erklären, siehe Loesje-Website). Haben zur Abwechslung mal in Nijmegen statt Arnhem geschrieben, weil die meisten Deutschen sowieso hier wohnen. Coole Truppe. Hoffentlich bald wieder. Und ich glaube, ich habe mindestens einen plakatwürdigen Spruch fabriziert.
UMP, AI und Roze Week verdienen Extra-Posts.
Ich habe das erste Semester erfolgreich abgeschlossen und schlage mich jetzt mit neuen Fächern rum:
Tweede Taalverwervingsonderzoek (Zweitspracherwerbsforschung) – nicht viel Neues, aber entspannt und auf Englisch, mal was anderes.
Van Woord Tot Zin (Vom Wort zum Satz) – besteht aus einer Stunde Syntax und zwei Stunden „alles, was sonst nirgendwo reinpasst“. Ersteres ist interessant, aber ne große Gruppe (alle Sprachenstudenten!), sehr allgemein, sehr kurz, sehr unpersönlich. Vermisse die T&C-Werkcolleges.
Der zweistündige Mischmasch könnte von mir aus dafür auf eine Stunde gekürzt werden, ist nicht so wahnsinnig spannend bis jetzt. Vielleicht liegt’s an dem Geschichtenerzähleropadozenten, der immer irgendwann vergisst, worauf er hinauswollte vor lauter Anekdoten.
Ansonsten noch Programmeren (Programmieren, wer hätt’s gedacht) – erst so ein Hilfe!-Moment, aber es ist alles ganz häppchenweise aufbereitet und es gibt immer wieder Aha-Erlebnisse und Hochgefühl, wenn’s funktioniert. Oh, und es ist nützlich.
Und Informatieverwerking (Informationsverarbeitung) – der Nutzen dieses Faches ist mir noch nicht aufgegangen, was die langen langweiligen Aufträge nicht toller macht…
Ich fühle mich im neuen Zimmer wohl. Ja, Küche und Klo sind nicht das Wahre, aber ich habe Platz für mich. Ich mag es, morgens rauszugehen und mit dem Rad zur Uni zu fahren. Wenn nicht gerade Schneeregen ist. Es ist ziemlich kalt, aber immerhin heller. Es fängt erst um 6 an dunkel zu werden! Und morgens, wenn die Sonne scheint, kann man sich manchmal schon vorstellen, wie Frühling ist. Ich freu mich auf den Sommer!
Beginne mich in der Stadt mehr zuhause zu fühlen. Sie ist so klein, dass man schnell Bekannte trifft, vor allem in alternativen Gruppen. Zu meiner Überraschung finde ich das nicht blöd, sondern manchmal sehr angenehm. Man läuft sich immer mal über den Weg, auch wenn man sich nicht verabredet.
Um es mal mit George Harrison zu sagen:
Little darling, it’s been a long cold lonely winter… Here comes the sun.
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