when you wake up it’s a new morning


New hobby (read: addiction)
23. Februar 2009, 2:12
Gespeichert unter: Fundstücke, Leben

I totally get what they’re saying about one addiction leading to another.

I have been a Unilang addict for quite some time now and somebody on there told me about postcrossing. This sounded pleasingly like bookcrossing (which I have been addicted to for some time as well) and was indeed inspired by it. Postcrossing is a community that sucks you in by promising you a mailbox full of postcards from foreign countries. You write postcards to random members and get postcards from random members in return. It seems to be highly addictive. Sounds like fun, I have signed up and will send out my first postcards today.

Another, similar project is sendsomething, where ou can make strangers smile by sending them small nice things or just a letter or postcard. And of course hope that you will be sent something too.

The third and last site I want to mention is postsecret – very interesting!

(Can you tell I’m on holidays and have too much time on my hands?)

I’m gonna switch of the computer now and have some fun with my re-found snailmail addiction.



Valentijn
18. Februar 2009, 11:59
Gespeichert unter: Fundstücke

Nee, dit gaat niet over die vreselijke commerciele dag.

En ook niet over de naam die ik had gekregen als ik een jongen was.

Het gaat over een heel interessante documentaire die ik net toevallig heb gevonden. Over Valentijn, die een meisje wil zijn (of wel: is?). Het is echt een heel mooi filmpje en vooral niet te pro of pro contra. De filmmaker verteld gewoon het verhaal zonder er echtover te oordelen.

In het begin dacht ik vooral: „Ja nou, hij houdt van Barbies, hij kan toch nog steeds een jongen zijn? Ik hou ook niet van Barbies en ben wel een meisje.“ Maar blijkbaar was er wel meer aan de hand. Ik wordt er een beetje verdrietig van dat er zo’n enorme druk is om te „kiezen“ als je tussenin de geslachtsdefinities zit. Ik vind het juist interessant als mensen een beetje van allebei hebben (niet alleen m.b.t. geslacht), maar ik snap wel dat het vaak gewoon niet kan. Ik had er laatst (voordat ik naar die docu keek dus) ook wat gedachten over, maar ik denk dat ik dat maar liever in het Duits of Engels schrijf.

Valentijn



amnesty collecte
18. Februar 2009, 11:25
Gespeichert unter: Erlebt, Nederland, Weltrettung

Von der überzeugungskräftigen Schatzmeisterin der Amnesty-Studentengruppe habe ich mich überzeugen lassen, bei der „collecte“ mitzumachen. Eine Woche lang mit einer Sammelbüchse vor Supermärkten stehen oder von Haus zu Haus gehen. Natürlich alles freiwillig und auch nicht wirklich eine Woche lang: „So viel Zeit wie du erübrigen kannst eben“. An Haustüren sammeln ist in den Niederlanden im Gegensatz zu Deutschland nicht illegal, aber es muss genehmigt werden und ist auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt. Für Amnesty eben jene Woche.

Ich hatte angegeben, auf keinen Fall alleine gehen zu wollen, aber in meinem Bezirk gab’s sonst niemanden. Habe einmal mit ein paar anderen vorm Supermarkt gestanden und bin einmal mit einer anderen in ihrem Bezirk unterwegs gewesen. War ganz witzig. Dann noch 2 Stunden in „meinem“ Viertel unterwegs gewesen. Es gilt neuerdings als „Problembezirk“. Problembezirk mit Reihenhäusern. Alles relativ.

Es wurde sehr schnell ziemlich kalt, aber nach den ersten paar Türen war es gar nicht mehr schlimm, bei fremden Leuten zu klingeln und mein Sprüchlein aufzusagen. Die meisten waren freundlich, haben was gegeben und mir Erfolg gewünscht. Ein paar Mal kam „Amnesty? Da machen wir nicht mit.“, aber nie böse. Eine Frau: „Amnesty? Weiß nicht mal was das ist!“ :O
Am schönsten war es eigentlich, wenn Kinder aufgemacht haben:
„Ich hab nicht viel Geld, aber hier!“
In einem Haus kamen plötzlich aus allen Ecken Kinder, 5 oder 6, die noch ein paar Cent gefunden hatten.
Ein kleiner Junge guckte durch den Briefschlitz und rief zu seinen Eltern: „Es sind die Geldbringer!“ *lach*
Und ein anderer kleiner Junge kam raus, während seine Mutter das Portemonnaie suchte und sagte: „Ooh, schöne Sterne! Oder? Guck mal, da blinkt einer!“ Das war auch schön.

Insgesamt habe ich keine Rekordsummen eingesammelt, weil ich nicht viel Zeit und ein nicht so reiches Viertel hatte, aber auf Stunden umgerechnet ganz ordentlich. Und zu meiner Überraschung würde ich es sogar nochmal machen.

Als Dankeschön einen Kinogutschein bekommen, wird morgen eingelöst. :)



alles
14. Februar 2009, 11:14
Gespeichert unter: Leben

Wie das so ist, wenn viel los ist, ist keine Zeit zum Bloggen, und wenn Zeit zum Bloggen ist, hat man nichts zu erzählen!

Diese Woche war unglaublich voll.
- Loesje-Schreibabend
- Valentins-Promo und Dateabend UMP
- Collecteweek Amnesty
- Roze Week
- morgen Party for Peace in Wageningen

Und natürlich Studium, nebenbei.

Loejse war wieder sehr lustig (habe keine Lust zu erklären, siehe Loesje-Website). Haben zur Abwechslung mal in Nijmegen statt Arnhem geschrieben, weil die meisten Deutschen sowieso hier wohnen. Coole Truppe. Hoffentlich bald wieder. Und ich glaube, ich habe mindestens einen plakatwürdigen Spruch fabriziert. :)

UMP, AI und Roze Week verdienen Extra-Posts.

Ich habe das erste Semester erfolgreich abgeschlossen und schlage mich jetzt mit neuen Fächern rum:
Tweede Taalverwervingsonderzoek (Zweitspracherwerbsforschung) – nicht viel Neues, aber entspannt und auf Englisch, mal was anderes.
Van Woord Tot Zin (Vom Wort zum Satz) – besteht aus einer Stunde Syntax und zwei Stunden „alles, was sonst nirgendwo reinpasst“. Ersteres ist interessant, aber ne große Gruppe (alle Sprachenstudenten!), sehr allgemein, sehr kurz, sehr unpersönlich. Vermisse die T&C-Werkcolleges. :( Der zweistündige Mischmasch könnte von mir aus dafür auf eine Stunde gekürzt werden, ist nicht so wahnsinnig spannend bis jetzt. Vielleicht liegt’s an dem Geschichtenerzähleropadozenten, der immer irgendwann vergisst, worauf er hinauswollte vor lauter Anekdoten.
Ansonsten noch Programmeren (Programmieren, wer hätt’s gedacht) – erst so ein Hilfe!-Moment, aber es ist alles ganz häppchenweise aufbereitet und es gibt immer wieder Aha-Erlebnisse und Hochgefühl, wenn’s funktioniert. Oh, und es ist nützlich.
Und Informatieverwerking (Informationsverarbeitung) – der Nutzen dieses Faches ist mir noch nicht aufgegangen, was die langen langweiligen Aufträge nicht toller macht…

Ich fühle mich im neuen Zimmer wohl. Ja, Küche und Klo sind nicht das Wahre, aber ich habe Platz für mich. Ich mag es, morgens rauszugehen und mit dem Rad zur Uni zu fahren. Wenn nicht gerade Schneeregen ist. Es ist ziemlich kalt, aber immerhin heller. Es fängt erst um 6 an dunkel zu werden! Und morgens, wenn die Sonne scheint, kann man sich manchmal schon vorstellen, wie Frühling ist. Ich freu mich auf den Sommer!

Beginne mich in der Stadt mehr zuhause zu fühlen. Sie ist so klein, dass man schnell Bekannte trifft, vor allem in alternativen Gruppen. Zu meiner Überraschung finde ich das nicht blöd, sondern manchmal sehr angenehm. Man läuft sich immer mal über den Weg, auch wenn man sich nicht verabredet.

Um es mal mit George Harrison zu sagen:

Little darling, it’s been a long cold lonely winter… Here comes the sun.