when you wake up it’s a new morning


20. Juni 2008, 4:40
Gespeichert unter: Leben

Zwei Adressen, zwei Handys, zwei Konten, zwei Länder, noch mehr Sprachen … kann sowas eigentlich Persönlichkeitsspaltungen begünstigen?

Jetzt in einer Woche sitze ich im Zug nach Berlin. Und in 5 Tagen ist schon Examen. Ich bin eigentlich kaum nervös, habe eher das Gefühl, dass es jetzt mal Zeit wird. Und dass meine Kenntnisse ausreichen, um irgendwie durchzurutschen, aber um hier wirklich gut zurechtzukommen, muss ich wohl noch ein paar Monate dransetzen. Auch okay. Erstmal freue ich mich auf zuhause.



I’m in love …
16. Juni 2008, 10:04
Gespeichert unter: Babel

… with languages.

Eine tschechische Freundin hat mir ein Lied von einer tschechischen Band geschickt, auf Tschechisch und Polnisch. Weiche Konsonantenhaufen. Es reizt mich, Sprachen zu entdecken, die anders sind als die, die ich schon kenne. Genauso wie ich gespannt bin, wie es mit meinem Niederländisch weitergeht. Ich bin so neugierig. Und finde es immer wieder toll, Menschen zu treffen, die Sprachen die gleiche Faszination entgegenbringen.

My wishlist:

Polnisch und/oder Tschechisch

Farsi

Irisches Gälisch (oder eine verwandte Sprache)

Portugiesisch

Danach sehen wir weiter. ;)



Babel
14. Juni 2008, 10:44
Gespeichert unter: Babel

Mein Niederländisch kommt voran. Ich spreche immer noch schlecht und mein aktives Vokabular ist ohne Wörterbuch eher Wort-Hartz-4 als Wort-Schatz zu nennen, aber es geht. Ich merke vor allem beim Lesen, dass es müheloser geht, weniger ein Mit-deutschen-Augen-entziffern als ein „einfach lesen“. Natürlich jetzt keine Fachbücher, aber Zeitung und Gebrauchsanweisungen und so gehen schon. Es gibt bestimmte Wörter und Redewendungen, über die ich mich endlos entzücken könnte. Manche sind lustig (brandslang – Feuerwehrschlauch, kwetsbaar – verletzlich), manche einfach irgendwie schön (lichaam – Körper, waaien – wehen). Viele Redewendungen haben etwas mit Wasser zu tun. Geld wie Wasser haben. Vor die Haie gehen.

Ich spreche zu wenig, deswegen ist mein Denken und Träumen noch nicht niederlandisiert (zum Glück), aber beim Schreiben merke ich, wie meine Rechtschreibzellen manchmal verwirrt zucken, wenn ich Deutsch tippe und ich habe auch schon wil, zingen und sitsen geschrieben. Allerdings spätabends und es ist mir auch gleich aufgefallen, kein Grund zur Sorge also.

Englisch ist auch so eine Sache. Es ist mühsam, beim Schreiben die niederländischen Vokabeln irgendwie loszuwerden und über den Satzbau bin ich mir auch nicht immer sicher. Letztens habe ich irgendwo einen Artikel auf Englisch überflogen und dachte plötzlich: „Häh, irgendwas stimmt hier nicht. Ach so, der ist Englisch.“

Von Französisch rede ich gar nicht.

Aber ich muss zugeben, dass ich den Salat in meinem Kopf schön finde, über „Interferenzen“ lache und mich darauf freue, wieder Ordnung hineinzubringen. Ich bin gespannt, ob mein Gehirn sich irgendwann damit abfindet, dass man auch Niederländisch und Englisch gut sprechen kann, oder ob immer eins hinterherhinkt.



9. Juni 2008, 8:07
Gespeichert unter: Leben

Aaargh! Da sitze ich den ganzen Tag und luchse auf den Briefkasten. Bis mir mal jemand sagt, dass montags hier gar keine Post zugestellt wird! Reicht es nicht, wenn ich sonntags darben muss?!

Tokio Hotel kommt am 14.06. nach Nijmegen.

Da kann ich der Blogüberschrift nur hinzufügen, was auf meinem Schlafanzug steht:

Fortunately every day comes with an evening.



7. Juni 2008, 1:12
Gespeichert unter: Fundstücke

Als liefde een kwestie van blijven is

kan iemand me dan komen zeggen

dat ik blijf? Op zo’n manier dat ik luister?

Zoals ik luisterde naar mijn vader en moeder

die zeiden dat ik moest gaan slapen.

‘Maar ik ben nog lang niet moe!’

‘Niet zeuren, tanden poetsen!’

‘Ik ben hier nog niet aan toe!’

‘Niet zeuren, blijf!’

Tjitske Jansen



Guten Morgen
7. Juni 2008, 1:00
Gespeichert unter: Leben

Ein neuer Blog. Über was und wie genau, weiß ich noch nicht. Damit bin ich unter den Millionen Bloggern wenigstens nicht alleine.

Alltägliches. Besonderes. Wir werden sehen.